Naturheilkunde

Von Hippokrates stammt der Ausspruch ,,Medicus curat, natura sanat.“- der Arzt behandelt, die Natur heilt. Paracelsus sprach vom ,,inwendigen Arzt“. Ein wesentliches Prinzip naturheilkundlicher Therapie besteht darin, die Natur des Menschen günstig zu beeinflussen: Dies kann geschehen, indem Reize gesetzt werden, die selbstregulierende Prozesse des menschlichen Organismus auslösen. Somit wird im Gegensatz zur Schulmedizin der kranke Organismus zur Mitarbeit aktiviert. Naturheilverfahren wenden also stimulierende Therapieprinzipien an. Im Folgenden möchte ich Ihnen ein paar dieser Methoden vorstellen.

 



Basisuntersuchung

Die körperliche Basisuntersuchung dient der orientierenden Erfassung patho-logischer Abweichungen. Unter anderem sind es: Blutdruckmessung, Abhören der Herztöne sowie Lungen/Bronchien, Abklopfen der Lungen/Bronchien uvm.

 

 

Osteopathie

Gesundheit ist ein aktives Geschehen und das positive Resultat einer Reihe von Abwehr- und Autoregulations-mechanismen. Mitbeteiligt sind das Immunsystem, das endokrine System, das autonome Nervensystem und andere Regulationssysteme. Gäbe es diese Systeme nicht, würden wir ständig krank werden, weil wir schutzlos Krankheits-erregern und Stressituationen ausgesetzt wären. Ziel der Osteopathen ist es diese Abwehmechanismen zu mobilisieren, ohne die Körperkraft des Patienten zu überfordern.

Guido F. Meer: "Das Becken aus osteopathischer Sicht" (2009,  Urban & Fischer)

Chiropraktik

Chiropraktik, abgeleitet von cheir (griech. Hand) und pratein (griech. behandeln), bedeutet „Behandlung mit der Hand“. Diese Methode therapiert primär Blockaden von Gelenken der Wirbelsäule und des übrigen Bewegungsapparates mittels Impulstechniken auf gelenknahe Knochenstrukturen. Die heutige moderne Chiropraktik verfügt über sanfte und schmerzerträgliche Justierungsmethoden.

 


Phytotherapie

Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen (Pfarrer Sebastian Kneipp).

Unter Phytotherapie versteht man die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten und Befindlichkeits-störungen durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen wie z.B. Infus (Teemischung), Dekokt und Mazerat (Eine Abkochung v. a. für harte Pflanzenteile wie Wurzeln, Rinden und Hölzer) sowie Tinkturen (Tropfen).

Infusionstherapie

Als Infusion bezeichnet man die kontinuierliche meist parenterale (unter Umgehung des Darmes) Verabreichung von Flüssigkeiten z.B. hochdosierte Vitamine. Sie werden in aller Regel intravenös verabreicht. Es ist eine unterstützende Therapie bei diversen Krankheitsbildern bzw. –symptomen wie z.B. Erschöpfungszustände und chronische Müdigkeit, Immunschwäche, Zustand nach Chemotherapie etc.

 

Neuraltherapie

Bei der Neuraltherapie wird ein Lokalanästhetikum unter die Haut über die schmerzende Stelle oder einem zugehörigem Segment gebracht.


Darmsanierung

Ein gesunder Mensch braucht einen gesunden Darm. Dieses Organ erfüllt lebenswichtige Funktionen und hat von uns mehr Beachtung und vor allem Pflege verdient. Hier erfolgt eine Beratung zum Aufbau bis hin zur Wiederherstellung einer normal-funktionierenden Darmflora z.B.nach einer Antibiotikaeinnahme oder anderer Medikamente.

Labortechnische Untersuchung

Untersuchungen Ihrer Körperflüssig-keiten wie Stuhl und Urin mittels Blutentnahme. Analyse nach Schad-stoffen. Beratungsgespräche für mögliche therapeutische Maßnahmen.

Schröpfen

Kleine Gläser auf der Haut des Patienten lösen mittels Unterdruck Verspannungen und lindern Schmerzen.